Die Grundschulzeit beginnt mit der sogenannten Schuleingangsphase. Sie umfasst in der Regel die Klassen 1 und 2 und kann – wie an allen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen – in zwei oder drei Schulbesuchsjahren durchlaufen werden.
Während dieser Zeit lernen die Schüler*innen in der Regel gemeinsam in jahrgangs- und bildungsgangübergreifenden Klassen. Der Unterricht orientiert sich an den Vorgaben für die Grundschule und berücksichtigt dabei den Förderschwerpunkt Sehen sowie die individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen.
Spätestens zum Ende der Schuleingangsphase beraten wir gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten ausführlich über den weiteren Bildungsweg ihres Kindes. Auf Grundlage der individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen wird festgelegt, in welchem Bildungsgang die Schüler*innen weiterlernen: im Bildungsgang der Grundschule, im Bildungsgang Lernen oder im Bildungsgang Geistige Entwicklung.
Lernen in den Klassen 3 und 4
Nach der Schuleingangsphase lernen die Schüler*innen in jahrgangsübergreifenden Klassen 3/4. Der Unterricht knüpft an ihre individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen an und orientiert sich am jeweiligen Bildungsgang.
In den Klassen 3 und 4 werden die Schüler*innen auf ihren weiteren Bildungsweg und den Übergang in die Sekundarstufe vorbereitet. Nach der Primarstufe setzen alle Schüler*innen ihre Schullaufbahn in der Sekundarstufe entsprechend ihres jeweiligen Bildungsgangs fort.
Für alle Schüler*innen haben die Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik dabei eine besondere Bedeutung.